Vereinszweck und Stammtisch

Als Verein bieten wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit, unsere Flugzeuge zu nutzen, allein, mit Fluggästen oder Vereinskollegen, für kleine Flüge, zum Training und auch für längere Flugreisen.

Gelegentlich sind Wartungsarbeiten an den Flugzeugen durchzuführen, hier helfen alle mit.

Jeden zweiten Mittwoch des Monats treffen wir uns bei einem Stammtisch zur Pflege des Fliegerlateins in geselliger Runde. 

Möchtest Du uns beim Stammtisch kennenlernen? Kontaktiere uns!

Häufig gestellte Fragen

Alles begann mit einer  einer tiefen Leidenschaft für die Fliegerei. Als kleiner Verein sind wir stolz auf unsere Gemeinschaft von Gleichgesinnten und auf unsere Flugzeuge. Hier findest Du ein paar Informationen zur Mitgliedschaft und Kostenstruktur. Am besten nimmst Du aber Kontakt mit uns auf und kommst vorbei, dann erklären wir Dir den Rest und zeigen Dir die FLugzeuge und den Platz.

Was kostet die Mitgliedschaft in unserem Verein

Der Jahresbeitrag liegt bei 50,- Euro, die einmalige Aufnahmegebühr beträt 400, Euro. Dazu kommt bei aktiven Vereinsmitgliedern der Jahresbeitrag Flugbetrieb in Höhe von 100,- Euro sowie eine jährliche Landepauschale in Höhe von 60,- Euro. Eine jährliche Zahlung von weiteren 50,- Euro ist bei aktiven Piloten für den Sorglos-Fond notwendig. Der Sorglos-Fonds ersetzt die frühere Selbstbeteiligung der an einem Schadensereignis beteiligten Teilnehmer.

Die genaue Gebühren- und Beitragsordnung erklären wir aber gerne in einem persönlichem Gespräch.

Was kostet die Flugstunde

Abgerechnet wird nur die reine Flugzeit, hier liegt der Preis aktuell bei 98,50 Euro "nass", d.h. einschießlich des Kraftstoffs (sofern dieser am Platz getankt wurde).

Bei Außentankungen wird der entsprechende Kraftstoffanteil des Flugstundenpreises für die danach geflogenen Flugstunden bis zum Heimatplatz erstattet.

Wie werden die Flugzeuge gewartet?

Die Wartung erfolgt bei allen Arbeiten, die selbstständig durchgeführt werden können, durch Vereinsmitglieder unter fachkundiger Anleitung eines entsprechend geschulten Zellen- bzw. Motorwartes. Hier kann sich jeder einbringen.

Die Luftsportgeräte müssen zum Beispiel alle 100 Flugstunden einer Wartungskontrolle unterzogen werden.

Was ist, wenn ich mal ein Jahr Pause machen möchte?

Kein Problem, eine passive Mitgliedschaft erhält das Recht auf den Wiedereintritt ins aktive Fliegen. Der Jahresbeitrag reduziert sich für passive Teilnehmer auf 50,- Euro.

Gibt es eine Mindestmenge an Flugstunden um in Übung zu bleiben?

Neben den gesetzlichen Anforderungen ist uns auch eine Mindestflugleistung von 10 Stunden pro Kalenderjahr wichtig, da nur ein gut geübter Pilot auch ein sicherer Pilot ist. Wir empfehlen aber mehr zu fliegen.

Wie bin ich versichert?

Jedes UL-Flugzeug in Deutschland muss haftpflichtversichert sein. Die Halterhaftpflichtversicherung unseres Vereins deckt Schäden an Dritten (Personen und Sachschäden), sowie Schäden an anderen Flugzeugen, Verletzung von Personen am Boden und an Gebäuden im gesetzlich geforderten Umfang ab. Versichert sind der Verein und alle berechtigten Piloten.

Der Verein hat zusätzlich beide Luftsportgeräte auch freiwillig kaskoversichert, wobei die Eigenbeteiligung bei einem etwaigen Schaden nicht vom Piloten, sondern aus dem sogenannten Sorglos-Fond bezahlt wird, in den alle aktiven Piloten jährlich 50,- Euro einzahlen (siehe "Was kostet die Mitgliedschaft in unserem Verein").

Wir haben auch für beide Sitze eines jeden Fliegers eine freiwillige Insassenunfallversicherung abgeschlosen, die unabhängig von der Schuldfrage leistet. Durch unser Sicherheitskonzept wollen wir Unfälle vermeiden. Durch das Versicherungskonzept sind unsere Piloten aber über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus vor Schäden geschützt.

Aber Achtung: Bei nachweislich grob fahrlässigem Verhalten des Piloten wird die Versicherung zwar an die Geschädigten zahlen, den Piloten möglicherweise aber zu einem einzelfallabhängigen Regress verpflichten. Typische Beispiele für grob fahrlässiges Verhalten wären:

  • Start bei eindeutig unzulässigem Wetter
  • Flug ohne ausreichenden Treibstoff
  • Missachtung von Betriebsgrenzen
  • Fliegen ohne gültige Berechtigung

Beim Piloten bleibt also ein hohes Maß an Verantwortung für die sorgfältige Flugvorbereitung und -durchführung, sowie den Erhalt der notwendigen Berechtigungen.

 

Muss ich eine bestimmte Anzahl an Arbeitsstunden erbringen?

Wir haben keine feste Regel oder Mindestarbeitsstundenzahl. Wir erwarten dennoch eine freiwillige Mitwirkung an notwenigen Tätigkeiten, wie beispielsweise der Wartung und Instandhaltung der Flugzeuge, sowie anderer gemeinschaflticher Arbeiten. Auch die Pflege der Liegenschaft wird gerne gesehen.

Wer sich für die Wartung und Pflege von Flugzeugen begeistert, kann sich auch in der Werkstatt unseres Schwestervereins, des FSV Nagold austoben.

Gibt es auch ein Vereinsheim

Die Sternflieger besitzen zwar kein eigenes Vereinsheim, aber die Flugsportgruppe FSV Nagold, der auch die Flugzeughalle gehört, verfügt über ein gemütliches Vereinsheim, das in Absprache genutzt werden kann. Hier befinden sich neben einem Aufenthaltraum auch eine Küche und Sanitäranlagen. Ein Grillplatz kann nach Absprache genutzt weden, oft erfolgt dies gemeinsam mit den Fliegerkameraden des FSV-Nagold.

Jenseits des Gewöhnlichen

Fliegen ist ein ewiger Menschheitstraum. Früher war Fliegen nur den Göttern vorbehalten. Dank den Flugpionieren Gebrüder Montgolfier, Otto Lilienthal und den Gebrüdern Wright ist es heute auch Menschen vergönnt, sich im Luftraum frei zu bewegen. Werde Pilot und erlebe selbst die Faszination des Fliegens.